Stadt reagiert - Kultur-Notprogramm angedacht 

versammlung2Mit einem Protest- und Forderungsschreiben hat sich die Augsburger Kultur- und Kunstszene Ende April an die Stadt Augsburg gewendet (s.a. Blog vom 5. Mai 2020). Anlass war die Forderung nach einem „Corona-Notprogramm Kultur“. Vorgeschlagen wurde ein Unterstützungsprogramm aus den etatmäßigen, frei werdenden Finanzmitteln der abgesagten Kulturveranstaltungen. Ferner lautete die Forderung nach einer Soforthilfe für Kulturschaffende, sowie für Kulturvereine, Kulturorte und Initiativen, deren Arbeit von der Durchführung von Programmen abhängig ist. Zwischenzeitlich hat die neue Oberbürgermeisterin Eva Weber Vertreter der Kulturszene zu einem Austauschgespräch ins Rathaus der Stadt eingeladen. Norbert Kiening, Vorsitzender des BBK, war beim Gespräch mit anwesend. Allgemein wurde die schnelle Reaktion der Stadt als positiv empfunden und unter dem Titel „Notsignal zeigt Wirkung“ (a3kultur) kommuniziert. Im Ergebnis erfolgte die Zusage, dass die Kulturverwaltung eine Beschlussfassung bezüglich verschiedener Zuschüsse vorbereiten wird. Auch eine mögliche Umwidmung von Budgets zur Finanzierung ausgefallener Veranstaltungen zugunsten anderer Projekte sei angedacht. Neben den zahlreichen Anregungen von Seiten der Kulturschaffenden sagte auch der BBK Schwaben Nord und Augsburg zu, über die gemeinsame Nutzung der Kunsthalle mit anderen Kulturträgern in seinen Gremien zu sprechen.

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